2025 verschwanden XPS, Inspiron und Latitude, Anfang 2026 kam XPS zurück – Dell hat es Käufern nicht leicht gemacht. Hier sortieren wir die aktuellen Namen, stellen dir sechs Dell-Laptops vor, die im Oktober 2026 aktuell sind und von Notebookcheck ausführlich getestet wurden, und zeigen, welches Modell als bester Dell-Laptop für deinen Einsatz infrage kommt.
Kurz & knapp
- Bester Dell-Laptop insgesamt: Dell XPS 14 (2026) – OLED mit 120 Hz, sehr starke integrierte Grafik, knapp 17 Stunden im WLAN-Test, 87 % bei Notebookcheck.
- Günstiger Einstieg: Dell XPS 13 (2026) – rund 1 kg, helles 120-Hz-Display, Budget um 1.000–1.200 €. Nimm die Version mit 16 GB RAM.
- Solide Mittelklasse: Dell 14S – Nachfolger des Dell 14 Plus, mit HDMI, USB-A und Thunderbolt.
- Für Firmen: Dell Pro 7 14 oder Dell Pro 14 Premium – 36 Monate Garantie, vPro bzw. AMD Pro, optional 5G.
- Für Gamer: Alienware 16X Aurora (2026) – RTX 5070 Ti, 240-Hz-OLED, aufrüstbarer RAM.
Dells neue Namen: Was ist was?
2025 ersetzte Dell fast alle Serien durch „Dell“, „Dell Pro“ und „Dell Pro Max“ mit den Stufen Base, Plus und Premium. Im Januar 2026 folgte laut ComputerBase die „Rolle rückwärts“: XPS und Precision kehren zurück, Dell Pro bekommt Ziffern. Latitude und Inspiron bleiben Geschichte.
| Bis 2024 | 2025 | Ab 2026 |
|---|---|---|
| XPS 13 / 14 / 16 | Dell 14 Premium / Dell 16 Premium | XPS 13 / XPS 14 / XPS 16 |
| Inspiron Plus | Dell 14 Plus / Dell 16 Plus | Dell 14S / Dell 16S |
| Inspiron (Einstieg) | Dell 14 / 15 / 16 | weiterhin „Dell“ plus Größe |
| Latitude 3000 | Dell Pro (Base) | Dell Pro 3 |
| Latitude 5000 | Dell Pro Plus | Dell Pro 5 |
| Latitude 7000 | Dell Pro Plus / Dell Pro Premium | Dell Pro 7 (neu) |
| Latitude 9000 | Dell Pro Premium | Dell Pro Premium |
| Precision | Dell Pro Max | Dell Pro Precision |
| Alienware | Alienware | Alienware |
Im Handel stehen 2025er- und 2026er-Modelle oft nebeneinander. Ein „Dell 14 Plus“ oder „Dell 14 Premium“ ist das Vorjahresmodell – nur zum deutlich niedrigeren Preis interessant.
Bester Dell-Laptop 2026: unsere 6 Empfehlungen
1. Dell XPS 14 (2026) – der beste Dell-Laptop, Budget ab rund 2.400 €
Das neue XPS 14 behebt laut Notebookcheck die größten Kritikpunkte der Vorgänger: Die Touch-Funktionsleiste ist weg, Tastatur und Clickpad verhalten sich wieder normal. Der eigentliche Star ist der Intel-Panther-Lake-Prozessor Core Ultra X7 358H: Seine integrierte Grafik kommt in Spielen nahe an eine RTX 4050 heran, und im WLAN-Test hielt das XPS 14 16 Stunden und 45 Minuten durch – rund 55 % länger als das Dell 14 Premium aus 2025. Ergebnis: 87 % („gut“).
Stärken: 2,8K-OLED mit 120 Hz, sehr lange Laufzeit, gute Lautsprecher, drei Thunderbolt-4/USB4-Ports.
Schwächen: kein SD-Kartenleser, keine Kamera-Abdeckung, Lüfter und SSD nur nach Ausbau der Tastatur erreichbar, nur 12 Monate Herstellergarantie. Plane den Arbeitsspeicher beim Kauf großzügig – LPDDR5x ist in dieser Klasse üblicherweise verlötet.
Daten (Testgerät): Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5x, 1 TB SSD, 14″ 2880×1800 OLED 120 Hz (alternativ 1920×1200 IPS 120 Hz), 1,44 kg, 70 Wh. Größer: das neue XPS 16.
2. Dell XPS 13 (2026) – günstiger Einstieg, Budget um 1.000–1.200 €
Das neue XPS 13 ist überraschend günstig: Es ist das günstigste XPS seit Langem. Notebookcheck vergab 86 % und lobt das leichte Metallgehäuse (1,06 kg), das matte 13,4-Zoll-Touchdisplay mit 2560×1600, 120 Hz, rund 500 cd/m² und fast vollem P3-Farbraum sowie Wi-Fi 7. Der Haken: Der sparsame Core 5 320 („Wildcat Lake“) ist ein Einstiegschip, und die Basisversion hat nur 8 GB verlöteten Single-Channel-RAM. Die Tester empfehlen ausdrücklich die 16-GB-Variante. Liegt dein Budget strikt unter 1.000 €, findest du Alternativen im Ratgeber zum besten Laptop unter 1.000 Euro.
Stärken: sehr leicht, hochwertiges Display, attraktiver Preis.
Schwächen: nur zwei USB-C-Ports ohne Thunderbolt, schwache Grafik, Gehäuse weniger robust als bei früheren XPS 13, 12 Monate Garantie.
3. Dell 14S – die Mittelklasse, Budget um 1.500–1.700 €
Das Dell 14S ist laut Notebookcheck der direkte Nachfolger des Dell 14 Plus und deutlich hochwertiger gebaut: mehr Metall, steiferes Gehäuse. Anders als das XPS hat es HDMI und zwei USB-A-Buchsen. Die Leistung des Core Ultra 7 355 liegt aber nur etwa auf Vorgängerniveau – wer mehr will, nimmt eine Core-Ultra-X7-Konfiguration. Wertung: 82 %.
Stärken: stabiles Gehäuse, gute Anschlussauswahl, lange Akkulaufzeit.
Schwächen: mit knapp 1,5 kg recht schwer, Kerntemperaturen um 90 °C unter Last, schwaches HDR auch mit OLED, keine Kamera-Abdeckung. 120 Hz gibt es nur mit IPS. Größer: Dell 16S.
4. Dell Pro 7 14 – der Business-Allrounder, Budget ab rund 2.200 €
Die Pro-7-Serie ist der geistige Nachfolger der Latitude 7000: Vollaluminium, dünn, mit vPro- bzw. AMD-Pro-Prozessoren. Notebookcheck testete das Pro 7 14 im Juli 2026 mit 85 % und lobt Leistung, niedrige Temperaturen, Laufzeit und die vielen Anschlüsse (Thunderbolt 4, USB4, HDMI, USB-A). Das Testgerät mit Ryzen AI 9 HX PRO 470 gab es laut Notebookcheck in Deutschland noch nicht, die Einstiegsversion mit Ryzen AI 5 PRO 435 liegt preislich klar in der Oberklasse.
Stärken: 36 Monate Garantie, viele Ports, helles 120-Hz-Display (ca. 510 cd/m²), 1,35 kg.
Schwächen: RAM verlötet, unter Last laut, WWAN nur ab Werk. Finger weg vom Basis-Display: Es deckt laut Test nur rund 60 % sRGB ab.
5. Dell Pro 14 Premium – das Business-Flaggschiff, Budget ab rund 1.800 €
Dells Top-Modell für Unternehmen: Notebookcheck testete 2025 die erste Generation (86 %) und lobte Effizienz, Laufzeit, Lautsprecher und das optionale OLED. Die aktuelle Generation PA14260 setzt auf Intel Panther Lake mit vPro, optional 5G und Wi-Fi 7 und wiegt laut Dell ab 1,15 kg – einen ausführlichen Test dazu haben wir noch nicht gefunden. Mehr dazu im Ratgeber zum besten Business-Laptop.
Stärken: 36 Monate Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag (Testgerät 2025), 8-MP-IR-Kamera mit Shutter, sehr leicht.
Schwächen: RAM verlötet, teuer, nur kurze M.2-2230-SSD (Generation 2025).
6. Alienware 16X Aurora (2026) – für Gamer, Budget ab rund 2.700 €
Neu im 2026er-Modell sind laut Notebookcheck ein 16-Zoll-OLED mit 2560×1600, 240 Hz, HDR und G-Sync sowie optional die RTX 5070 Ti (115 W). RAM steckt in zwei SO-DIMM-Slots, dazu kommen zwei M.2-Plätze. Wertung: 86 %. Der neue Prozessor bringt beim Spielen allerdings kaum Vorteile, und die RTX 5070 Ti gibt es nur mit der neuen CPU.
Stärken: starke GPU-Option, aufrüstbar, LAN-Anschluss, 96-Wh-Akku.
Schwächen: fast 2,6 kg, CPU über 95 °C unter Last, OLED in SDR dunkler als das IPS-Panel, nur 12 Monate Garantie.
Vergleichstabelle
| Modell | CPU (Testgerät) | Display | Gewicht | Notebookcheck | Garantie | Ideal für | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dell XPS 14 (2026) | Core Ultra X7 358H | 14″ 2,8K OLED 120 Hz | 1,44 kg | 87 % | 12 Monate | Kreative, Vielnutzer | Amazon * |
| Dell XPS 13 (2026) | Core 5 320 | 13,4″ 2560×1600 IPS 120 Hz | 1,06 kg | 86 % | 12 Monate | Studium, Office | Amazon * |
| Dell 14S | Core Ultra 7 355 | 14″ 1200p OLED oder IPS | 1,48 kg | 82 % | 12 Monate | Alltag, Homeoffice | Amazon * |
| Dell Pro 7 14 | Ryzen AI 9 HX PRO 470 | 14″ 1200p IPS 120 Hz | 1,35 kg | 85 % | 36 Monate | Firmen, Selbstständige | Amazon * |
| Dell Pro 14 Premium | Core Ultra 7 268V (2025) | 14″ 2,8K OLED | 1,26 kg | 86 % (2025) | 36 Monate Vor-Ort | Management, Vielreisende | Amazon * |
| Alienware 16X Aurora (2026) | Core Ultra 9 290HX Plus + RTX 5070 Ti | 16″ 2560×1600 OLED 240 Hz | 2,59 kg | 86 % | 12 Monate | Gaming | Amazon * |
Dell oder die Konkurrenz?
Lenovo: Im Business-Bereich sind ThinkPads die stärkste Konkurrenz. Das ThinkPad T14 Gen 7 (89 %) ist deutlich besser reparierbar und hat einen Smartcard-Leser, das T14s Gen 7 (90 %) ist leichter als die meisten Dell-Pro-Modelle.
HP: Das EliteBook 8 G1a (87 %) bietet aufrüstbaren RAM in zwei Slots und drei Jahre Garantie – ein Punkt, bei dem viele Dells mit verlötetem Speicher nicht mithalten.
Apple: Gegen das XPS 13 und XPS 14 tritt vor allem das MacBook Air an: lüfterlos, sehr lange Laufzeit, aber nur mit macOS. Ob das für dich passt, klärt unser Vergleich MacBook oder Windows-Laptop.
Wo Dell punktet: bei Display und Laufzeit der Panther-Lake-Modelle sowie beim buchbaren Vor-Ort-Service.
Service und Garantie bei Dell
Hier liegt der größte Unterschied der Linien: Bei den XPS-, Dell- und Alienware-Testgeräten nennt Notebookcheck 12 Monate Herstellergarantie, bei Dell Pro 36 Monate – beim Pro 14 Premium sogar mit Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag.
- Gesetzliche Gewährleistung: Unabhängig davon hast du zwei Jahre Gewährleistung gegenüber dem Händler, also z. B. gegenüber Amazon.
- Premium Support: Kostenpflichtige Erweiterung für Privatkunden mit Rund-um-die-Uhr-Hotline und Vor-Ort-Service nach Ferndiagnose.
- Tipp: Prüf vor dem Kauf auf der Dell-Website, welche Garantie für deine Konfiguration gilt. Danach hilft die Service-Tag-Nummer auf der Unterseite.
So haben wir ausgewählt
Wir haben die Laptops nicht selbst getestet. Grundlage sind Testberichte von Notebookcheck (2025/2026), ComputerBase zu Dells Namensschema und Herstellerangaben. Aufgenommen haben wir nur aktuelle Modelle mit unabhängigem Test. Die Prozentwerte gelten für die jeweilige Testkonfiguration. Konkrete Preise nennen wir nicht, weil sie sich oft täglich ändern.
Noch unsicher? In unserer Übersicht Bester Laptop 2026 findest du unsere Empfehlungen nach Budget, Einsatzzweck und Marke.
Häufige Fragen
Gibt es den XPS noch?
Ja. Nach einem Jahr Pause hat Dell den Namen im Januar 2026 zurückgebracht. Aktuell gibt es das XPS 14 und XPS 16 mit Intel Panther Lake sowie seit Sommer 2026 ein neues, günstigeres XPS 13.
Was ist der Unterschied zwischen Dell 14 Plus und Dell 14S?
Das Dell 14S ist der Nachfolger des Dell 14 Plus aus 2025. Es hat ein hochwertigeres Gehäuse und neuere Prozessoren. Ein Dell 14 Plus lohnt sich nur noch, wenn es deutlich günstiger angeboten wird.
Gibt es Latitude-Laptops noch?
Nein, nur noch als Restposten oder gebraucht. Die Nachfolger heißen Dell Pro 3, Dell Pro 5, Dell Pro 7 und Dell Pro Premium.
Welcher Dell-Laptop eignet sich für Studenten?
Das XPS 13 (2026) mit 16 GB RAM. Wer HDMI und USB-A ohne Adapter braucht, nimmt das Dell 14S.
Kann ich bei Dell-Laptops den RAM aufrüsten?
Bei den meisten dünnen Modellen nicht, der Speicher ist verlötet. Ausnahme: Gaming-Laptops wie das Alienware 16X Aurora. Kauf also gleich genug RAM – mindestens 16 GB.
Fazit
Als bester Dell-Laptop 2026 überzeugt für die meisten das XPS 14: starkes OLED, sehr lange Laufzeit und genug Grafikleistung für gelegentliche Spiele. Mit kleinerem Budget ist das XPS 13 mit 16 GB RAM die erste Wahl, das Dell 14S passt, wenn du mehr Anschlüsse brauchst. Firmen greifen zum Dell Pro 7 14 oder zum Pro 14 Premium mit drei Jahren Garantie, Gamer zum Alienware 16X Aurora. Achte vor dem Kauf auf das Modelljahr, den Arbeitsspeicher und die Garantiedauer.



