Vivobook, Zenbook, ProArt, TUF, ROG – ASUS hat mehr Laptop-Serien als fast jeder andere Hersteller. Hier erfährst du, wofür die Serien stehen, welche sechs Modelle 2026 in Fachtests überzeugen, welches als bester ASUS-Laptop zu dir passt und worauf du bei OLED und Garantie achten solltest.
Kurz & knapp
- Bester Allrounder: Zenbook 14 OLED (UM3406K) – leicht, starker Akku, Notebookcheck-Wertung 86 %.
- Günstig fürs Büro: Vivobook 16 (X1605VA) – großer Bildschirm, RAM teilweise aufrüstbar.
- Längste Laufzeit: Vivobook S16 mit Snapdragon X – rund 19,5 Stunden im WLAN-Test.
- Premium-Ultrabook: Zenbook S 14 (2026) – 1,2 kg, 120-Hz-OLED, 88 %.
- Für Kreative: ProArt P16 mit RTX 5070 – 89,1 %.
- Kompakter Gaming-Laptop: ROG Zephyrus G14 (2026) – RTX 5070 Ti in 14 Zoll, 90 %.
- Gut zu wissen: Für ASUS-Laptops, die ab dem 1. Oktober 2025 gekauft wurden, gibt ASUS in Deutschland 3 Jahre Herstellergarantie.
Die ASUS-Serien 2026 im Überblick
| Serie | Für wen | Typisch | Budgetstufe | Angebot |
|---|---|---|---|---|
| Vivobook | Schule, Büro, Alltag | Kunststoffgehäuse, meist IPS-Display, oft aufrüstbar | bis ca. 700 € | Amazon * |
| Vivobook S | Alltag mit mehr Komfort | schlanker, bessere Displays (IPS oder OLED), auch mit Snapdragon | ca. 600–1.000 € | Amazon * |
| Zenbook | Studium, Business, Pendler | Metallgehäuse, OLED, leicht, lange Laufzeit | ca. 800–1.300 € | Amazon * |
| Zenbook S / Duo | Vielreisende, Multitasker | sehr leicht (S) bzw. zwei Bildschirme (Duo) | ab ca. 1.500 € | |
| ProArt | Foto, Video, 3D, Architektur | farbstarke OLEDs, RTX-Grafik, viel RAM | ab ca. 2.000 € | Amazon * |
| TUF Gaming / V16 | Einsteiger-Gamer | RTX 5050/5060, robust, eher schwer | ca. 800–1.300 € | |
| ROG Strix / Zephyrus / Flow | Gamer und Creator | Strix: maximale Leistung; Zephyrus: schlank; Flow: Tablet-Bauform | ab ca. 1.500 € |
Bester ASUS-Laptop 2026: unsere 6 Empfehlungen
1. ASUS Zenbook 14 OLED (UM3406K) – der beste Allrounder
Für wen: für Studierende, Büroarbeiter und Pendler, die ein leichtes Windows-Ultrabook mit sehr gutem Bild suchen.
Das Zenbook 14 OLED gehört auch zu den Empfehlungen im Ratgeber Bester Laptop unter 1000 Euro. Notebookcheck bewertet es mit „gut“ (86 %) und lobt Leistung, OLED und Akku.
Pluspunkte
- Kontrastreiches OLED mit 100 % sRGB
- 75-Wh-Akku bei 1,225 kg
- USB-A, USB4 und HDMI an Bord
Minuspunkte
- Nur 60 Hz, kein Thunderbolt, kein Kartenleser
- PWM-Flimmern (480 Hz)
- RAM verlötet
Daten: AMD Ryzen AI 7 350 · 16 oder 32 GB RAM (verlötet) · 14″ OLED 1920 × 1200, 60 Hz · 75 Wh · 1,225 kg · Budgetstufe: bis 1.000 €
2. ASUS Vivobook 16 (X1605VA) – günstig mit großem Bildschirm
Für wen: für Office, Homeschooling und Surfen, wenn das Budget um 500 € liegt.
Das Vivobook 16 haben wir bereits im Ratgeber Bester Laptop unter 500 Euro vorgestellt. Laut Notebookcheck ist nur die Hälfte des RAM verlötet, das zweite Modul lässt sich tauschen. Für Fotobearbeitung ist das blasse Display nicht gedacht.
Pluspunkte
- Großer, matter 16-Zöller
- RAM teilweise aufrüstbar, SSD tauschbar
- Laden per USB-C möglich
Minuspunkte
- Blasses Display mit kleinem Farbraum
- Kein Notebookcheck-Labortest, nur Datenblatt-Bewertung
- Kunststoffgehäuse
Daten: Intel Core 5 120U · 16 GB RAM (8 GB verlötet + 8-GB-Modul) · 512 GB SSD · 16″ IPS 1920 × 1200, matt · Budgetstufe: um 500 €
3. ASUS Vivobook S16 (S3607QA) – Ausdauer-Champion mit Snapdragon
Für wen: für alle, die viel unterwegs arbeiten und selten eine Steckdose sehen.
Mit ARM-Chip von Qualcomm schafft das Vivobook S16 laut Notebookcheck rund 19,5 Stunden im WLAN-Test („gut“, 84 %). Bedenke: Manche ältere Programme, Treiber und viele Spiele laufen auf ARM-Windows nur eingeschränkt.
Pluspunkte
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Mattes 2560 × 1600-Display, 144 Hz, flimmerfrei
- 2× USB4, 2× USB-A, HDMI
Minuspunkte
- ARM-Kompatibilität prüfen (Spezialsoftware, Spiele)
- Schwache Grafikleistung, Lüfter unter Last laut
- RAM verlötet, 1,77 kg
Daten: Snapdragon X X1-26-100 · 16 GB RAM (verlötet) · 512 GB SSD · 16″ IPS 2560 × 1600, 144 Hz · 70 Wh · 1,77 kg · Budgetstufe: um 600 €
4. ASUS Zenbook S 14 (2026) – das Premium-Ultrabook
Für wen: für Vielreisende und Business-Nutzer, die ein besonders leichtes Gerät mit Top-Display wollen.
Notebookcheck hat das Zenbook S 14 (UX5406AA) mit Panther-Lake-Chip im Juli 2026 mit „sehr gut“ (88 %) bewertet. Das OLED wurde deutlich heller (rund 450 Nits SDR, 1050 Nits HDR). Kritik: Unter Last ist es lauter, und die integrierte Grafik ist sogar langsamer als beim Vorgänger.
Pluspunkte
- Nur 1,205 kg, stabiles, flaches Gehäuse
- Helles 120-Hz-OLED mit Touch
- 2× Thunderbolt 4, USB-A, HDMI 2.1, Wi-Fi 7
- SSD tauschbar
Minuspunkte
- PWM-Flimmern (960 Hz)
- RAM verlötet
- Unter Last lauter, iGPU schwächer als beim Vorgänger
Daten: Intel Core Ultra 9 386H · 32 GB LPDDR5x (verlötet) · 1 TB SSD · 14″ OLED 2880 × 1800, 120 Hz, Touch · 77 Wh · 1,205 kg · Budgetstufe: um 2.000 €
5. ASUS ProArt P16 (H7606WP) – für Kreative
Für wen: für Fotografen, Videoschnitt, 3D und Architektur.
Notebookcheck vergibt dem ProArt P16 mit RTX 5070 (105 W) 89,1 %, kritisiert aber die geringe SDR-Helligkeit von rund 360 Nits und nur 8 GB Grafikspeicher. Alternativen findest du im Ratgeber Bester Laptop für Architektur.
Pluspunkte
- Farbstarkes OLED, 120 Hz
- Bis 64 GB RAM konfigurierbar
- Schlank für einen 16-Zöller mit RTX, SD-Kartenleser
Minuspunkte
- Display für draußen eher dunkel
- RAM verlötet – Ausstattung beim Kauf festlegen
- Hoher Preis
Daten: AMD Ryzen AI 9 HX 370 · RTX 5070 (8 GB) · 32–64 GB LPDDR5X · 16″ OLED 2880 × 1800, 120 Hz · ca. 1,85 kg · Budgetstufe: ab ca. 2.000 €
6. ASUS ROG Zephyrus G14 (2026) – Gaming-Power in 14 Zoll
Für wen: für Gamer und Creator, die viel Grafikleistung in einem kompakten Gehäuse wollen.
Der G14 wechselt 2026 von AMD zu Intel. Notebookcheck vergibt der Variante mit RTX 5070 Ti (115 W) „sehr gut“ (90 %) – laut Test der einzige 14-Zöller mit dieser GPU. Die Laufzeit ist deutlich länger, das OLED heller. Wer auf HDR verzichten kann, greift zum günstigeren Vorjahresmodell.
Pluspunkte
- Sehr hohe Grafikleistung bei 1,57 kg
- Helles 120-Hz-OLED mit G-Sync
- Thunderbolt 4, USB4, 3× USB-A, SD-Kartenleser, Wi-Fi 7
Minuspunkte
- Laute Lüfter unter Spielelast
- RAM verlötet, PWM-Flimmern (960 Hz)
- Oberklasse-Preis
Daten: Intel Core Ultra 9 386H · RTX 5070 Ti (12 GB) · 32 GB LPDDR5x (verlötet) · 1 TB SSD · 14″ OLED 2880 × 1800, 120 Hz · 73 Wh · 1,568 kg · Budgetstufe: Oberklasse
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Weniger Budget fürs Gaming? Dann schau dir den TUF Gaming A16 oder den Asus V16 mit RTX 5050 an. Unsere Einordnung findest du im Ratgeber Gaming-Laptop unter 1000 Euro.
Vergleichstabelle
| Modell | Prozessor / Grafik | Display | Gewicht | Notebookcheck | Budget | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zenbook 14 OLED UM3406K | Ryzen AI 7 350 | 14″ OLED, 60 Hz | 1,225 kg | 86 % | bis 1.000 € | |
| Vivobook 16 X1605VA | Core 5 120U | 16″ IPS, 60 Hz | k. A. | kein Eigentest | um 500 € | |
| Vivobook S16 S3607QA | Snapdragon X | 16″ IPS, 144 Hz | 1,77 kg | 84 % | um 600 € | |
| Zenbook S 14 (2026) | Core Ultra 9 386H | 14″ OLED, 120 Hz | 1,205 kg | 88 % | um 2.000 € | Amazon * |
| ProArt P16 H7606WP | Ryzen AI 9 HX 370 / RTX 5070 | 16″ OLED, 120 Hz | ca. 1,85 kg | 89,1 % | ab ca. 2.000 € | |
| ROG Zephyrus G14 (2026) | Core Ultra 9 386H / RTX 5070 Ti | 14″ OLED, 120 Hz | 1,568 kg | 90 % | Oberklasse | Amazon * |
Zenbook oder Vivobook – was ist der Unterschied?
- Gehäuse: Zenbooks haben in der Regel ein Metallgehäuse und sind leichter. Vivobooks bestehen meist aus Kunststoff.
- Display: Zenbooks setzen fast durchgehend auf OLED. Bei Vivobooks ist IPS üblich, OLED gibt es nur in einzelnen Varianten.
- Aufrüsten: Günstige Vivobooks haben öfter einen freien RAM-Steckplatz. Bei Zenbooks ist der Arbeitsspeicher fast immer verlötet.
- Ausstattung: Zenbooks bieten häufiger USB4 oder Thunderbolt und Wi-Fi 7.
Faustregel: Täglich unterwegs und Wert auf Bildqualität – Zenbook. Meist am Schreibtisch und jeder Euro zählt – Vivobook. Die Vivobook-S-Reihe liegt dazwischen.
OLED bei ASUS: Vorteile und PWM
Fast alle Zenbooks, ProArt-Modelle und viele ROG-Laptops haben OLED: echtes Schwarz, enormer Kontrast, kräftige Farben.
Der Nachteil: Die Helligkeit wird per PWM geregelt, das Display flackert also sehr schnell. Notebookcheck hat beim Zenbook 14 OLED 480 Hz gemessen, beim Zenbook S 14 und beim Zephyrus G14 (2026) jeweils 960 Hz. Die meisten merken davon nichts, empfindliche Nutzer klagen aber über müde Augen oder Kopfschmerzen.
Das kannst du tun:
- In der vorinstallierten App MyASUS gibt es bei vielen OLED-Modellen die Option „OLED Flicker-Free Dimming“. Dabei bleibt die Windows-Helligkeit hoch, und du dunkelst das Bild über den MyASUS-Regler ab.
- Stelle die Windows-Helligkeit nicht ganz herunter – PWM wirkt vor allem bei niedrigen Stufen.
- Wenn du weißt, dass du empfindlich bist, wähle ein Modell mit IPS-Display ohne PWM, etwa das Vivobook S16.
So haben wir ausgewählt
Wir haben die vorgestellten Laptops nicht selbst getestet. Die Auswahl basiert auf Herstellerangaben und Labortests von Notebookcheck. Je Einsatzzweck haben wir das in Fachtests stärkste, im Oktober 2026 erhältliche Modell gewählt; fehlt ein vollständiger Test, sagen wir das. Statt Preisen, die sich schnell ändern, nennen wir Budgetstufen.
Noch unsicher? In unserer Übersicht Bester Laptop 2026 findest du unsere Empfehlungen nach Budget, Einsatzzweck und Marke.
Häufige Fragen
Welches ASUS Laptop ist 2026 das beste?
Für die meisten ist das Zenbook 14 OLED der beste Kompromiss aus Gewicht, Bild, Akku und Preis. Wer mehr ausgeben kann, bekommt mit dem Zenbook S 14 ein noch leichteres Gerät mit 120-Hz-OLED. Für Gaming ist der ROG Zephyrus G14 die Spitze in 14 Zoll.
Wie lange gibt ASUS Garantie in Deutschland?
Für Vivobook-, Zenbook-, ProArt-, TUF- und ROG-Laptops, die ab dem 1. Oktober 2025 gekauft wurden, gibt ASUS 3 Jahre Herstellergarantie. Maßgeblich ist die Angabe auf dem Geräteetikett. Der Akku ist meist nur 12 Monate abgedeckt. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler gilt zusätzlich.
ROG oder TUF – was ist der Unterschied?
TUF ist die günstige Gaming-Reihe: robust (laut ASUS nach MIL-STD-810H geprüft), aber schwerer und mit einfacheren Displays. ROG bietet hochwertigere Gehäuse, bessere Displays und stärkere Grafikkarten.
Kann ich den Arbeitsspeicher bei ASUS-Laptops aufrüsten?
Meist nicht. Bei Zenbook, ProArt und ROG Zephyrus ist der RAM verlötet. Kaufe daher gleich mindestens 16 GB, für kreative Arbeit 32 GB. Einige Vivobook- und TUF-Modelle haben einen freien Steckplatz. Die SSD lässt sich bei fast allen Modellen tauschen.
Lohnt sich ein ASUS-Laptop mit Snapdragon?
Ja, wenn du vor allem Browser, Office und Streaming nutzt – dann bekommst du eine herausragende Akkulaufzeit. Für Spiele, ältere Spezialsoftware oder bestimmte Druckertreiber ist ein Modell mit Intel- oder AMD-Chip die sicherere Wahl.
Fazit
Als bester ASUS-Laptop für Studium und Büro ist das Zenbook 14 OLED die ausgewogenste Wahl. Mit kleinem Budget greifst du zum Vivobook 16, für maximale Laufzeit zum Vivobook S16. Vielreisende mit größerem Budget werden mit dem Zenbook S 14 glücklich, Kreative mit dem ProArt P16, Gamer mit dem ROG Zephyrus G14. Plane den RAM gleich groß genug ein und probiere bei empfindlichen Augen den Flicker-free-Modus in MyASUS aus.



